Smart Home Trends: Welche Neuerungen erwarten uns in diesem Jahr?

Smart Home

Das Jahr 2017 entwickelt sich zunehmend zum Jahr des Smart Homes: Nachdem Smartphones in den letzten Jahren perfektioniert wurden und kaum noch Innovationen versprechen, wird das Eigenheim immer intelligenter. Neue Technologien und Features erhöhen Komfort und Sicherheit, durch die Etablierung der Sprachsteuerung wird gar ein ganz neues Interface geschaffen. Vor allem die Tatsache, dass etablierte Tech-Riesen wie Google und Apple den Markt betreten, dürfte künftig für einen starken Wettbewerb und interessante Produkte sorgen.

Wünsche von den Lippen ablesen – die Sprachsteuerung

Auch wenn Amazon Echo den deutschen Markt mit einiger Verspätung erreichte: Seit Februar 2017 kann der Sprachassistent in zwei Varianten frei erworben werden. Der smarte Lautsprecher überzeugt nicht nur durch insgesamt solide Hardware und guten Klang, vor allem lassen sich bereits jetzt viele Anweisungen per Sprache erteilen – und das, ohne dass die Stimme gehoben werden muss. Die insgesamt recht freie Plattform sorgt dafür, dass auf Kommando das Licht gedimmt, der Wetterbericht vorgesprochen oder eine Playlist abgespielt werden kann. Mit der Einführung von Google Home und dem kürzlich vorgestellten Apple HomePod betreten nun auch zwei starke Wettbewerber die Bühne. Künftig werden die digitalen Assistenten noch intelligenter werden, doch schon heute ist die Sprachsteuerung ein gänzlich neues und praktisches User Interface.

Intelligente Steuerung kann Komfort erhöhen

Eine der wesentlichen Entwicklungen im Bereich Smart Home ist die wachsende Intelligenz: Informationen, die die Bewohner durch ihr Nutzungsverhalten liefern, werden künftig stärker als bisher erfasst und ausgewertet werden. Dadurch lassen sich die Bedürfnisse der Bewohner präziser prognostizieren. So ist es beispielsweise denkbar, dass der Fitnesstracker Daten liefert, die ganz automatisch Beleuchtung und Raumklima ändern. Ist es zu kalt oder zu stickig, wird die Temperatur erhöht oder gelüftet. Im Wesentlichen handelt es sich dabei nicht um künstliche Intelligenz im engeren Sinne, lediglich die Daten werden sinnvoll und intelligent verarbeitet. Ein richtig gedeutetes Nutzerverhalten könnte auch dafür sorgen, dass bereits morgens frisch gebrühter Kaffee auf dem Frühstückstisch steht und die Heizung während der Arbeitszeiten herunterreguliert wird – das Smart Home muss lediglich erkennen, wann sich der Bewohner den Wecker gestellt hat. Letztlich liefern wir also eine Vielzahl von Informationen, die nur korrekt ausgewertet werden müssen.

Sicherheit erhöhen

Eines der “klassischeren” Betätigungsfelder von Smart Home liegt im Bereich der Sicherheit. Alarmanlagen und Überwachungskameras lassen sich schon heute problemlos in das vernetzte Zuhause integrieren. Dabei können bestimmte Ereignisse einfach per Smartphone an die Bewohner weitergeleitet werden; neben einem Alarm ist es ebenso möglich, direkt einen Livestream vom Ort des Geschehens zu schalten – dasselbe gilt übrigens für einen intelligenten Rauchmelder. Eine ganz andere Form der Sicherheit bietet beispielsweise die Überwachung von elektrischen Verbrauchern. So kann eine Meldung erfolgen, wenn Herd oder Bügeleisen angelassen werden. Natürlich muss das Thema Sicherheit aber auch vom Standpunkt der Datensicherheit betrachtet werden – die im Jahr 2017 weiterhin im Fokus bleiben dürfte. Denn wie bereits erwähnt, werden immer mehr Nutzerdaten im Smart Home verarbeitet; entsprechend interessanter wird das vernetzte Heim auch aus Sicht von Hackern. Wirkungsvolle Sicherheitskonzepte müssen her, die nicht nur für IT-Profis anwendbar sind.

Roboter im intelligenten Haus

Schon heute sind nützliche Roboter im eigenen Zuhause im Einsatz, die beispielsweise saugen oder wischen. Tatsächlich zeigen die Erfahrungen der Nutzer, dass die künstliche Intelligenz hier bereits erstaunlich gut funktioniert – die Reinigung erfolgt präzise und zuverlässig. Problematisch ist allerdings die Tatsache, dass die Roboter noch viel Zeit beanspruchen. Häufig muss ein solcher Roboter sogar während des Reinigungsvorgangs einige Zeit geladen werden. Eine Vernetzung im Smart Home dürfte dafür sorgen, dass diese Reinigung automatisch vorgenommen wird, wenn die Bewohner gar nicht zu Hause sind; auch hier ist eine Verknüpfung und Verarbeitung der gewonnenen Daten sinnvoll und notwendig. Künftig könnten Roboter noch weitere Aufgaben im Haushalt übernehmen; “Sozialroboter” werden sich früher oder später als Alltagshelfer etablieren können. Derart intelligente Systeme sind heute allerdings noch Zukunftsmusik am Ball bleiben sollten Interessenten trotzdem.

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